Standortbestimmung

SocialMedia

Haben Sie sich schon einmal überlegt, was der Begriff “Social Media” wirklich bedeutet? Sicherlich gibt es keine allgemeine, für alle gültige Definition von sozialen Netzwerken.

Auch gehen viele Begriffe, wie

  • Social Media,
  • Web 2.0,
  • Social Software,
  • Social Networks / Soziale Netzwerke oder
  • Social Business

sehr durcheinander – obwohl sie viel miteinander zu tun haben.

Versuchen wir es einfach zu strukturieren: der globale Oberbegriff ist das „Soziale Netzwerk“. Dieser Begriff ist in seiner Bedeutung zunächst grundsätzlich frei von einem IT-Bezug.

Der IT-Bezug kommt über den ebenfalls sehr allgemein gehaltenen Begriff der „Sozialen Software“.

„Social Media“ oder „Web 2.0-Technologien“ werden benutzt, um den multimedialen Charakter darzustellen. Im Unternehmens-umfeld setzt sich der Begriff des „Social Business“ durch.

Was bedeutet „Social Media“?

Andreas M. Kaplan und Michael Haenlein definieren Social Media als „eine Gruppe von Internetanwendungen, die auf den technologischen und ideologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen und die Herstellung und den Austausch von User Generated Content ermöglichen“.[1]

Social Media ermöglicht also die soziale Interaktion und Zusammenarbeit und ist damit immer mehr zu einem Platzhalterbegriff für Software geworden, die sich nicht mehr als „Web“ bzw. „Internet“ im klassischen Sinn beschreiben lässt. Vergleichbar ist dies mit dem Begriff „IT“, der auch nur eine allgemeine Beschreibung für „etwas mit Computer“ ist.

Die klassische Webseite zeichnete sich durch eine eher einseitige Kommunikation aus. Firmen stellten Infor­mation ihren potenziellen Kunden (Business to Customer „B2C“) oder Geschäftspartnern (Business to Business „B2B“) zur Verfügung. Feedback wurde per Mail oder Kontaktformular zugelassen.

Zunehmend entdecken die Firmen „Social Media“ für Ihre Darstellung im Internet. Damit werden Monologe in Dialoge verwandelt und reale Personen interagieren miteinander – für die Unternehmen eine ganz neue Herausforderung. Der aktuell bekannteste „Platzhirsch“ dafür ist „Facebook“.


[1] Kaplan, Andreas M.; Michael Haenlein (2010) “Users of the world, unite! The challenges and opportunities of Social Media”. Business Horizons 53(1): 59–68.

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